Mindestens zweimal pro Jahr warten wir gespannt auf die Rapporte aus Madagaskar. Darin spiegeln sich zum einen die vielfältigen Projekt wider, die in Madagaskar verwirklicht werden. Andererseits verschweigen die Verantwortlichen aber auch nicht die Schwierigkeiten, die es gibt. Zum Beispiel, wenn Solaranlagen, die installiert werden, die nicht so funktionieren, wie sie sollten oder Brunnenbauten aus verschiedenen Gründen nicht vorankommen (mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt). Es ist genau diese Ehrlichkeit der Verantwortlichen, die überzeugt.
Übersicht
Alles in allem sind die Projekte aber viel versprechend. Und sie setzen auf verschiedenen Ebenen an, wie die folgende Übersicht zeigt:
Ob alle Projekte nachhaltig sind, wird sich weisen müssen. Aber zum einen investieren die Verantwortlichen von Miray-Mada auch einige Ressourcen in die eigene Aus- und Weiterbildung im Bereich des Projektmanagement. Und zum anderen zeigen viele Projekte einen langfristigen Horizont: Wer in die Resozialisierung- und Alphabetisierung von Strafgefangenen investiert, wer zwei landwirtschaftliche Schulen auf- und ausbaut, wer in eine Reisbank investiert oder auf vielfältige Art und Weise in die Bildung, der denkt und handelt langfristig.
Ein Dankeschön aus Madagaskar
Alle diese Aktivitäten sind nur möglich dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern, das sind sich die Verantwortlichen in Madagaskar bewusst. Sie schicken uns ein „Dankeschön“ von denjenigen, die direkt von den Spenden profitieren, nämlich von einer Schulklasse im abgelegenen Ambohimandroso südlich von Ambalavao, wo es dank einer Solaranlage nicht nur Licht gibt, sondern sogar Lehrfilme abgespielt werden können. Wir schliessen uns dem Dank der Kinder an: „Merci beaucoup!“
Das „Centre de Formation Agricole Nazareth“ (CFAN) in Milomboke gehört zu den grösseren Projekten, die von Miray Mada in den letzten zwei Jahren angestossen und verwirklicht wurde. Zuständig für das Projekt ist P. Séraphin von der Unterorganisation Miray Morombé.
„Terre, Paix, Expérance“. Boden, Friede und Hoffnung (auf eine bessere Zukunft). So lautet der offizielle Wahlspruch der CFAN. Seit die Idee 2020 geboren und in den Folgejahren verwirklicht wurde, entwickelt sich der 24ha grosse Betrieb zu einem Zentrum für Landwirtschaft in der ländlichen Region im Südwesten Madagaskars.
Das Ziel der Schule ist einfach: Jungen Landwirten und Landwirtinnen Fähigkeiten und Werkzeuge vermitteln, mit denen sie eine widerstandsfähige, wettbewerbsfähige und nachhaltige Landwirtschaft aufbauen können. Dieses Ziel ist vor dem lokalen geographischen wie sozioökonomischen Hintergrund zu sehen:
Durch die weit verbreitete Armut im ländlichen Raum sind die Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen eingeschränkt; die Eltern können das Schulgeld schlicht und einfach nicht bezahlen. Kommt hinzu, dass sich Bildungseinrichtungen vor allem in Zentren konzentrieren und für die jungen Menschen aus der Region kaum erreichbar sind. Zudem fokussiert die übliche Ausbildung gemäss den Verantwortlichen nicht auf die landwirtschaftliche und viehwirtschaftliche Realität der Region. Und genau da setzt das CFAN an.
Die Jugendlichen sollen neue Techniken lernen, sie anwenden und ihre Produkte dann mindestens zum Teil auf Märkten oder an Genossenschaften verkaufen können. Dies alles soll nachhaltig geschehen, weshalb dem Thema von Buschfeuern oder der Wiederaufforstung grossen Wert beigemessen wird.
120 Jugendliche sollen im Jahr 2026 ausgebildet werden. Angebaut werden aktuell z.B. Maniok, Erdnüsse, Papayas, Zwiebeln, Reis, Mais oder auch Pfeffer. Dazu kommt die Haltung von Nutztieren wie Schweinen, Enten, Hasen oder Hühnern. Ziel ist, dass sich das Zentrum möglichst rasch zu einem grossen Teil durch den Anbau von Marktfrüchten selber finanzieren kann.
Aktuell sind aber Investitionen in die Infrastruktur gefragt. Es geht um weitere Gebäude wie auch um Solaranlagen oder die Wasserversorgung. Bereits angeschafft wurde ein 50PS starker Traktor, der bereits in Betrieb ist. Man darf gespannt sein, wo das Projekt in fünf Jahren stehen wird.
Die Generalversammlung von MIRAY-Mada im Ende Januar 2025 definierte die Organisationsstruktur und legte grundlegende Kriterien für die Wahl von und den Umgang mit Projekten fest. Und es wurde Rechenschaft abgelegt über die durchgeführten Projekte.
Die Generalversammlung von MIRAY-Mada tagte vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2025. Einmal mehr zeigte sich, dass die Partnerorganisation gut aufgestellt ist und sich wichtige Gedanken macht.
Organisationsstruktur
Die Organisation von MIRAY-Mada wird vom Präsidenten geleitet. Zwei Unterorganisationen, eine für die Provinz MSF zuständig, eine für die Diözese Morombé, ermöglichen es, nahe bei der Bevölkerung zu sein:
MIRAY-Mada (übergeordnet): Präsident: P. Randrianasolo Fulgence Néri Sekretariat: Frau Andrisoanirina Tamina Adresse: ASSOCIATION MIRAY MADAGASIKARA / B.P 1045 Sanfily 601 TOLIARA / Email: miraymadafov@gmail.com
MIRAY-MSF Pater RAVAOAVY SAMIANAGNADAZA David, Delegierter Miray Msf Pater RALAINIRINA Jean Chrysostome, Assistent Pater RAMAROLAHY Gilbertonio Angelerie, Assistent P. RABERAVO Marie Michel Jérémie, Assistent
MIRAY Morombé Pater TSIMAVO Séraphin, Delegierter Miray Morombe Pater RAMANANDRAIBE Théodore Raphael, Assistent Schwester RAZAFINJATO Sandra, Assistentin
Projekte: Zielsetzungen und Vorgehensweise
„Das Projekt muss von der Basis kommen“, heisst es unter anderem im Protokoll der GV. Damit wird die Vorgehensweise bei der Projektauswahl festgelegt. Die Idee kommt von der Region und werden nach einer ersten Prüfung dem Delegierten der MSF (P. David) oder der Diözese (P. Séraphin) vorgelegt. Dabei wurde an der GV auch klar betont, dass man auch den Mut haben müsse, „Nein“ zu Projekten zu sagen. Weiter wurde auch beschlossen, dass der Dokumentation (auch mittels Fotos) stärkeres Gewicht beigemessen werden solle, genau so wie der Überwachung bei der Projektausführung.
25 Projekte im Jahr 2024 gestartet
Insgesamt wurden im Jahr 2024 25 Projekte gestartet, wenn auch nicht alle realisiert werden konnten. Hintergrund bei gestoppten Projekten ist z.B. dass Lieferanten und Techniker gewechselt oder dass sich Projektosten plötzlich geändert haben. Oder es kann auch sein, dass man schlicht und einfach auf die Lieferung von Materialien wartet.
10 Projekte wurden realisiert, sieben befinden sich erst in der Anfangsphase oder wurden zeitweise gestoppt. Als Gründe für den zeitweiligen Stopp wurde z.B. genannt, dass Lieferanten und Techniker gewechselt oder dass sich die Projektkosten geändert hätten – oder dass man schlicht und einfach auf die Lieferung von Materialien wartet.
Realisiert wurden folgende Projekte:
Bau eines Wasserturms in Milomboke Antanimieva (Wasserversorgung, Abwasserentsorgung)
Erwerb von landwirtschaftlichen Geräten, die den lokalen Landwirten zur Verfügung gestellt werden können.
Installation einer Solartauchpumpe zur Sicherung der Wasserversorgung.
Bau zweier Brunnen an zwei verschiedenen Standorten, ebenfalls zur Sicherung der Wasserversorgung.
Bau sanitärer Installationen
Bau zweier Solaranlagen, einmal am Missionsinstitut, einmal an einer Schule
Einrichtung eines Computerraums im Zentrum Bérthier in Tuléar, um Computerkurse inkl. Zertifikate anbieten zu können.
Bau einer Fussgängerbrücke im Bezirk Ambalavao
Soforthilfe nach einem Brand in Tuléar
Fischzuchtprojekt in Bezezika
Projekt zur Stärkung der Lehrerbildung
Aufbau einer Verpflegungsstation für Schüler in Tuléar
Aufbau einer Lebensmittelverarbeitung in Antanimieva zur Verbesserung der Wertschöpfung
Aktuell gibt es Berichte von Regenfällen in der Gegend von Tuléar und Morombé – ein Segen für die Region. Nichtsdestotrotz bleibt das Thema des Wassermangels vorherrschend. Noch anfangs Januar berichtete P. Richard, Präsident von miray-mada, vom Problem. In seinem Brief, der hier in Auszügen wiedergegeben wird, beschreibt er nicht nur das Problem, die Verantwortlichkeiten und beklagt die fehlende Reaktion der Regierung, sondern nennt auch konkrete Lösungsansätze, die von miray-mada bereits umgesetzt oder geplant sind.
Zu Beginn des Jahres 2025 möchten wir Ihnen, liebe Mitarbeiter und Freunde von Miray, unsere besten Wünsche aussprechen, möge uns dieses neue Jahr immer Freude, Wohlstand und Mut bringen, damit wir unsere jeweiligen Werke und Missionen erfüllen können.
Hier auf Madagaskar beschweren sich alle über die Dürre, Regen wird für einige Regionen zu einem seltenen Objekt. Es stimmt, dass jeder verantwortlich ist. Der missbräuchlichen Ausbeutung von Ackerland durch Buschbrände, die nicht neu ist, schenken wir zu wenig Beachtung. Diese Situation, die während der Dürreperiode über ganz Madagaskar verstreut ist, erstreckt sich auch auf Naturschutzgebiete, in denen endemische Fauna und Vegetation in Flammen aufgehen.
Bisher erwarten wir von der Regierung keine restriktive Reaktion, weder eine strikte Maßnahme, um diese schlechten Gewohnheiten zu stoppen, noch eine wirksame Initiative für eine grüne Ökologie durch Wiederaufforstung. Sie forsten nur wieder auf, um im Fernsehen gesehen zu werden.
In der Diözese Morondava ermutigt der Bischof alle Missionare und Laien, die Wiederaufforstung zu fördern. Die Diözese verfügt über ein großes Aufzuchtfeld. Baumschulen können kostenlos mitgenommen werden, so viel man benötigt und je nach den verfügbaren Anbauflächen. Wir unsererseits werden uns dafür einsetzen, dass die gepflanzten Bäume wachsen und wachsen.
In der Schule bringen wir den Schülern bei, wie man pflanzt und wie man die Plantage schützt. Auch wenn es ein hohes Maß an Mobilisierung erfordert, sind wir zuversichtlich, dass kleine effektive Anstrengungen durch große Waldbäume belohnt werden. Wir haben bereits zwei miteinander verknüpfte Projekte zur Pflanzung von Bäumen rund um die Schule ausgearbeitet. Die anderen Projekte werden noch vorgestellt. (…)
Frohes neues Jahr an alle Kolleginnen und Kollegen!
Wie im letzten Beitrag erwähnt, erhielt die neu aufgebaute landwirtschaftliche Schule in Milomboke Besuch vom Verein zur Landwirtschafts- und Jugendförderung und deren Partner vor Ort ASA. „Ein ermutigender Besuch“ konstatierte im Anschluss Präsident P. Richard, und erhofft sich in der Folge ein verstärktes Engagement für das Projekt, das die ärmste Bevölkerung direkt betrifft.
Gruppenbild mit den Besuchern und der Besucherin aus der Schweiz.
Auch das Fazit, das die Verantwortlichen der LJF zur neuen Schule ziehen, fällt positiv aus: Wir trafen ein Team, das sehr offen, motiviert und seriös arbeitet. Die umgesetzten Vorbereitungen (Wasser, Gebäude, Kulturen, Tierhaltung, Seminar-Angebot, usw.) sind sinnvoll und von grosser Qualität. Wir wurden positiv überrascht, was uns sehr freute. Was für eine schöne Aussage.
Die Schule operiert in einer Gegend mit schwierigen Rahmenbedingungen, halten die Besucher aus der Schweiz in ihrem Bericht fest In dem südlich von Morombé gelegenen riesigen und klimatisch schwierigen Einzugsgebiet (grosse Trockenheit) sind 600 Kleinbauernbetriebe angesiedelt, deren Betreiber häufig Analphabeten sind, was für die Lehrer bedeutet, sehr anschaulich zu arbeiten
Seitens Infrastrukturbauten wurden seit Start der Arbeiten an der insgesamt 25 Hektaren grossen Schule unter anderem folgende umgesetzt:
Schulgebäude mit Schulzimmern, Büro, Aufenthaltszimmer und Toilette
Wohnung für Mitarbeitende
zwei Wasserfassungen
Schweine- und Hühnerstall (die Tiere werden mit Mais, Maniok, Haushaltabfällen und Nebenprodukten der Ackerkulturen, aber auch zu einem allerdings geringen Anteil mit Konzentraten gefüttert).s
Angebaut werden an der Schule Papaya, Maniok, Erdnüsse, Orangen, Zitronen, Bohnen, Leguminosen (zwecks Düngung des Bodens mittels Stickstoff). Betrieben wird die Anlage mit vier Mitarbeitenden und je nach Bedarf auch mit Tagelöhnern.
Der eigentliche Schulbetrieb wird von zwei Lehrpersonen geleitet, einer für die Ackerkulturen, ein anderer für die Tierhaltung. Beide wurden in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium rekrutiert. Aktuell wird mit kurzen Modulen gearbeitet, z.B. einem viertätigen Seminar zur Schweine- und Geflügelhaltung. Geplant sind in Zukunft aber auch mehrwöchige Kurse. Staatliche Vorgaben existieren nicht, wenn auch staatliche Vertreter bei Prüfungen jeweils anwesend sind.
Auch zur Weiterentwicklung der Schule machten sich die Besucher von der LJF Gedanken. Und sie entwickeln auch gleich konkrete Ideen, wie die zukünftige Entwicklung aussehen könnte, richten den Blick dabei auf auf die lokalen Gegebenheiten und regen einen Ackerbau auf der Basis von Permakulturen oder eine standortgerechte und für Kleinbetriebe geeignete Tierhaltung an. Zudem weisen sie auch auf den Klimawandel und entsprechend einen dringend notwendigen haushälterischen Umgang mit Wasser hin, wie auch auf die notwendige Förderung der Selbständigkeit und des wirtschaftlichen Denkens. In diesem Zusammenhang könnten sie sich den Aufbau von Genossenschaften vorstellen oder auch die Vergabe von Kleinkrediten, zusätzlich zu einer Ausweitung der angebauten Ackerfrüchte oder zum Aufbau einer eigenen Saatgutproduktion. Zudem könnte auch die Infrastruktur weiter entwickelt werden. Denkbar sei der Bau von Lagerkapazitäten für die Ernte wie auch von Internatsgebäuden für die Schule.
Man merkt dem Bericht an, dass die Besucher ein grosses Know-How mitbringen und praxisorientiert denken. Ein herzliches Dankeschön von unserer Seite für den Besuch und für die Expertise. Nun gilt es, die notwendigen Entwicklungen voranzutreiben.
Zu den Projekten, die bereits 2023 gestartet haben, gehört der Aufbau einer landwirtschaftlichen Schule in Milomboke. Sie hat unter anderem zum Ziel, junge Landwirte im Produktionsprozess zu unterstützen und so auch einen Beitrag zur Ernährungssierheit zu leisten. Gepflanzt wurden aktuell Bäume und verschiedene Gemüsesorten. Weiter folgten Investitionen in die Viehzucht (z.B. Hühner) und auch in die Ausbildung soll weiter investiert werden.
Auf der Projektseite sind nähere Informationen zu finden inkl. eine Bilderstrecke, welche die bisher geleisteten Arbeiten dokumentieren.
Besuch der LJF aus Buttisholz in Milomboke
Im April besuchte der Vorstand der „Landwirtschafts- und Jugendförderung Madagaskar“ aus Buttisholz die neue Schule in Milomboke, und es kam zu einem regen Austausch. Wir sind gespannt darauf, was der Vorstand uns nach seiner Rückkehr berichten kann.
Ein Teil des Vorstandes zusammen unter anderem mit dem Präsidenten von miray-Mada, P. Richard (hellblaues Polo-Shirt links).
Aus Madagaskar, genauer aus Tuléar, erreichte uns ein schönes Video, das einen Überblick liefert über das erfolgreiche „Centre Socio-Culturel“ in Andabizy und über das gleich nebenan gelegene Provinzialat der MSF.
Sowohl Dürre wie auch die Schäden durch Zyklone fordern die Verantwortlichen im Südwesten heraus. Um der Wasserknappheit begegnen zu können, wurden m „Centre Socio-Culturel Père Jean Baptiste Berthier“ daher ein sechs Meter tiefer Brunnen gebaut und ein Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 2000 Litern erstellt. Davon profitiert nicht nur das Zentrum, sondern auch das Provinzialat der MSF.
Die weltweit spürbare Erhöhung der Energiepreise machte auch vor dem Projekt in Tuléar nicht halt. So verdoppelte sich der Preis eines Sack Zements innerhalb dreier Monate, was letztendlich auch das Bauwerk verteuerte. Nichtsdestotrotz haben die Verantwortlichen es geschafft, wie der bebilderte Baubericht zeigt. Gratulation aus der Schweiz zur Fertigstellung!
Der neu erstellte Turm hat ein Fassungsvermögen von 2000 Litern.
Aber es warten bereits neue Herausforderungen. Die anhaltende Dürre, die zu einer Nahrungsknappheit führt, macht wie immer den Ärmsten der Armen besonders zu schaffen. Aus diesem Grund richten die Verantwortlichen ein besonderes Augenmerk auf die Verpflegung der Kinder, die in die öffentliche Schulen gehen, weshalb auch der Bau einer Schulkantine geplant ist.
Schliesslich zeigen sich auch Erfolge: Der Kurs, der junge UnternehmerInnen dazu befähigen soll, eigene kleine Projekte und Unternehmen auf die Beine zu stellen, zeigte sich als erfolgreich. Allerdings ist die Realisierung der Projekte noch zu wenig in Gang gekommen, weshalb hier nachgebessert werden soll.
Die Verantwortlichen des Zentrums berichten regelmässig über ihre Aktivitäten. Wir stellen diese Berichte auf der entsprechenden Projektseite zusammen.
Das „Centre Socio-Culturel“ im Stadtteil Andabizy in Tuléar nimmt vielfältige Aufgaben wahr.
Die Wasserknappheit trifft den Südwesten Madagaskars enormen Ausmass. Entsprechend stehen auch Brunnenbauprojekte im Zentrum einiger Projekte, so im Stadtteil Betania in Tuléar, in Tandrano und in Berenty. Mit dem Bau von Brunnen ist es aber nicht getan. Es geht auch um die Frage der Verteilung und der Wartung. Mehr Informationen auf unserer Projektseite für das Jahr 2022.
Das Centre Social im Stadtteil Andabizy in Tuléar führte in den vergangenen Monaten viele Anlässe durch, die nachhaltig wirken dürfte. So ging es unter anderem um eine landwirtschaftliche Schulung, aber auch um die Schulung zur Führung von Kleinunternehmen. Spannende Themen, die hoffentlich nachhaltig wirken.
Bild aus der Schulung zur Führung von Kleinunternehmen. Viele Junge – Frauen wie Männer – nahmen daran teil.
Weitere Informationen finden sich zum einen im bebilderten Rapport der Verantwortlichen für das erste Halbjahr und auf unserer Projektseite.