Mindestens zweimal pro Jahr warten wir gespannt auf die Rapporte aus Madagaskar. Darin spiegeln sich zum einen die vielfältigen Projekt wider, die in Madagaskar verwirklicht werden. Andererseits verschweigen die Verantwortlichen aber auch nicht die Schwierigkeiten, die es gibt. Zum Beispiel, wenn Solaranlagen, die installiert werden, die nicht so funktionieren, wie sie sollten oder Brunnenbauten aus verschiedenen Gründen nicht vorankommen (mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt). Es ist genau diese Ehrlichkeit der Verantwortlichen, die überzeugt.
Übersicht
Alles in allem sind die Projekte aber viel versprechend. Und sie setzen auf verschiedenen Ebenen an, wie die folgende Übersicht zeigt:

Ob alle Projekte nachhaltig sind, wird sich weisen müssen. Aber zum einen investieren die Verantwortlichen von Miray-Mada auch einige Ressourcen in die eigene Aus- und Weiterbildung im Bereich des Projektmanagement. Und zum anderen zeigen viele Projekte einen langfristigen Horizont: Wer in die Resozialisierung- und Alphabetisierung von Strafgefangenen investiert, wer zwei landwirtschaftliche Schulen auf- und ausbaut, wer in eine Reisbank investiert oder auf vielfältige Art und Weise in die Bildung, der denkt und handelt langfristig.
Ein Dankeschön aus Madagaskar
Alle diese Aktivitäten sind nur möglich dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern, das sind sich die Verantwortlichen in Madagaskar bewusst. Sie schicken uns ein „Dankeschön“ von denjenigen, die direkt von den Spenden profitieren, nämlich von einer Schulklasse im abgelegenen Ambohimandroso südlich von Ambalavao, wo es dank einer Solaranlage nicht nur Licht gibt, sondern sogar Lehrfilme abgespielt werden können. Wir schliessen uns dem Dank der Kinder an: „Merci beaucoup!“

