Am 27. März 2026 traf sich der Verein von miray-Suisse zur alljährlichen Generalversammlung. Themen waren unter anderem die laufenden Projekte in Madagaskar wie auch ein geplanter Besuch in Madagaskar und die Zukunft des Vereins.

Einmal mehr durften die Mitglieder zur Kenntnis nehmen, dass die Partnerorganisation auch im vergangenen Jahr wertvolle Arbeit geleistet hatte. So entwickelt sich die landwirtschaftliche Schule in Milomboke erfreulich. Ende März durfte der erste Jahrgang, der eine Intensivweiterbildung genossen hatte, ihr Diplom in Empfang nehmen, wie auch auf der Facebook-Seite ersichtlich ist. In Zukunft ist ein Ausbildungsgang geplant, bei dem die Jugendlichen einen Teil der Ausbildung vor Ort absolvieren und dann für mehrere Wochen in ein Praktikum wechseln. Zudem soll in die Verarbeitung von Erdnüssen investiert werden, um lokale Wertschöpfung zu generieren.

Nebst der Unterstützung konkreter Projekte fliesst jedes Jahr eine beträchtliche Summe an die Provinz MSF in Madagaskar wie auch an die Diözses Morombé. Damit leistet miray-Suisse nach wie vor einen Beitrag beispielsweise zur Ausbildung von Priestern wie auch zum Betrieb der Provinz und der Diözese, wozu auch die Finanzierung von Schulen gehört.
Besuch in Madagaskar im Herbst 2026
Für den Herbst 2026 ist die Reise einer Zweier-Delegation von miray-Suisse nach Madagaskar geplant. Präsident P. Roman Zwick und Markus Egli werden sich mit den Verantwortlichen vor Ort treffen und die Zukunft des Vereins besprechen wie auch verschiedene Projekte von miray-Mada besichtigen.
Die Zukunft des Vereins
Aufgrund der aktuellen Finanzlage des Vereins und der Entwicklung des Spendeneingangs ist mit einem Auslaufen der Überweisung von Geldern nach Madagaskar im Jahr 2032 zu rechnen. Das wird für die Verantwortlichen in Madagaskar eine Herausforderung darstellen, weshalb dieses Thema beim Besuch immer wieder angesprochen werden muss.
Der Vorstand, bestehend aus Präsident P. Roman Zwick, Geschäftsführer Anton Schwingruber, Kassier Othmar Egger sowie Monika Troxler und Markus Egli wurden für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt.




