Die Partnerorganisation in Madagaskar ist integraler Bestandteil des Konzepts von miray. In einem ersten Schritt wurden die Projekte noch von miray-Suisse begutachtet und bewilligt. Im zweiten Schritte übernahm die Partnerorganisation miray-malgache mehr und mehr Verantwortung. Sie begutachtet, genehmigt und kontrolliert die eingereichten Projekte und erstattet miray-Suisse halbjährlich Bericht.
Basis der Partnerorganisation bilden die madagassischen Missionare von der Heiligen Familie in Zusammenarbeit mit der Diözese Morombé. Entsprechend setzt sich der Vorstand der Partnerorganisation aus Missionaren zusammen.

P. Richard, Präsident
P. Richard wurde in der Bergregion Anjoma geboren und wuchs in der Region Fianarantsoa auf, zusammen mit drei Brüdern und zwei Schwestern. Ab 1992 lebte er bei den MSF in Anjoma, wo P. Roman Zwick damals als Pfarrer wirkte. Aktuell ist er Pfarrer in der Diözese Morondava und Hauptkoordinator von miray-malgache. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Musik, Sport und Filmen und geht nach Möglichkeit gerne auf Reisen.
Mich interessierten schon immer Projekte, die sich auf die Bildung von Kindern und auf die lokale Entwicklung konzentrieren. Beides vereint sich im Projekt des „Centre Social“ in Andabizy, Tuléar.
Drei grosse Probleme sind der Mangel an hochwertiger Bildung, die schlechte Organisation und die Korruption.
Ich möchte mich für die Unterstützung bedanken, die es uns ermöglicht hat, Projekte zugunsten der Armen und der lokalen Bevölkerung zu realisieren! Hoffentlich geht unsere Zusammenarbeit weiter. Wir werden vor Ort hier in Madagaskar unsere Schulungen weiterführen mit dem Ziel, die notwendigen Kompetenzen zu erwerben, die wir für unser gemeinsames Projekt benötigen.
P. Séraphin, Verantwortlicher für die Diözese Morombé
P. Séraphin wuchs im Dorf Behovitse im Distrikt Andavadoaka ganz im Westen Madagaskars zusammen mit zwei Brüdern und zwei Schwestern auf und besuchte u.a. das Internat von P. Stephan Kissling. Aktuell ist er als Sozialentwicklungsmanager der Diözese Morombé tätig und als Verantwortlicher von miray-malgache in der Diözese Morombé. In seiner Freizeit spielt P. Séraphin Klavier und Gitarre und geht nach Möglichkeit auch gerne auf Reisen.
Mich beeindruckt ganz besonders der Aufbau der landwirtschaftlichen Schule in Milomboke. Für die sozioökonomische Entwicklung ist diese Projekt von grosser Bedeutung.
Auch ich sehe in der Korruption in der staatlichen Verwaltung ein grossen Problem. Zudem fehlt es an einer realistischen Entwicklungpolitik. Und nicht zuletzt ist vor allem hier im Südwesten Madagaskars der Analphabetismus ein grosses Problem.
Auch von mir ganz einfach ein herzliches Dankeschön für die Grosszügigkeit zugunsten von Entwicklungsaktivitäten in der Diözese Morombé.